

Datensicherheit bei Raidsystemen
Posted by admin in Allgemein
Da in der modernen Zeit Informationen, welche in der Regel in Dateien auf der Festplatte des Computers gespeichert werden, eine große Wichtigkeit besitzen, sind sie für den Einzelnen und Unternehmen besonders sensibel. Die Sicherung dieser Dateien, in Fachsprache auch Backup genannt, ist daher besonders bei geschäftlicher Anwendung besonders wichtig. Da ein umfassendes Backup jedoch oft recht umständlich und zeitintensiv ist, wird dies oftmals von den Usern vernachlässigt. Umso größer ist dann der Unmut und Ärger, wenn die Festplatte mit samt den Daten plötzlich den Dienst verweigert und sich nicht mehr bedienen lässt. Für den normalen Nutzer ist in solchen Fällen ein Herankommen an die gespeicherten Informationen auf der Platte kaum noch möglich.
Grundsätzlich wäre bei außerordentlich wichtigen Daten, die nicht auf herkömmliche Weise ersetzt werden können, eine präventive Sicherung unabdingbar.
Private Anwender können in der Regel auf verschiedene Speichermedien zurückgreifen und so die Daten beispielsweise auf DVD brennen. Für Unternehmen ist dies auf Grund des viel größeren Datenvolumens kaum realisierbar. Abhilfe kann in diesem Fall ein so genanntes RAIDsystem (Englisch für „redundant array of independent disks“) schaffen. Grundsätzlich ist es ein System, welches mehrere physische Festplatten zu einem einzigen logischen Laufwerk zusammenfasst und organisiert. Die Computer arbeiten in den meisten Fällen so, dass eine Doppelung von identischen Daten zum Vorteil der Speicherkapazität nicht erfolgt. Bei einem Raidsystem werden die so genannten Redundanzen jedoch ganz bewusst erzeugt, damit bei einem Ausfall einzelner Festplatten die Daten nicht verloren gehen können.
Bei dieser Methode unterscheidet man hauptsächlich in drei Leveln: RAID 0, RAID 1 und RAID 5. Bei ersterem, welches auch als „striping“ bezeichnet wird, werden die Festplatten lediglich in gleichgroßen Blöcken zusammengefasst, sodass ein paralleler Zugriff möglich ist. RAID 1 wird in Fachsprache auch „Mirroring“ genannt, wobei hier mindestens zwei Festplatten benötigt werden. Die Daten werden dann mittels Spiegelung identisch auf beiden Platten verteilt, sodass beim Ausfall einer HDD sich alle Daten noch auf der anderen befinden. Beim dritten Level, dem RAID 5, handelt es sich um eine Kombination aus den beiden anderen Systemen. Hier werden mindestens drei Festplatten benötigt, was den Datendurchsatz merklich steigert.
Grundsätzlich können alle Raidsysteme auch miteinander beliebig kombiniert werden, was den spezifischen Einsatz in Firmenlösungen noch weiter steigert.
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